The Doors – WEIRD SCENES INSIDE THE GOLD MINE

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The Doors – WEIRD SCENES INSIDE THE GOLD MINE

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DoorsErstmals nach 42 Jahren auf CD: die erste posthume Kompilation der Doors.

Seit Jim Morrisons unrühmlichem Ende am 3. Juli 1971 in Paris sucht Tonträgermajor Warner Brothers in akribischer Unermüdlichkeit nach weiteren Varianten, um das künstlerische Erbe der Doors alle paar Jahre neu zu vermarkten.

WEIRD SCENES INSIDE THE GOLD MINE von 1972, die zweite Kompilation (nach dem Sampler 13) und erste posthume Veröffentlichung nach Morrisons Tod, erfährt 42 Jahre nach ihrer Premiere als Doppelalbum zum ersten Mal die Ehre, auf CD zu erscheinen. Eigentlich erstaunlich, dass da ein Marketingspezialist nicht schon früher dran gedacht hat.

Benannt nach einer poetischen Zeile von Morrisons epischem ›The End‹, das sich – wie könnte es auch anders sein – selbstverständlich ebenfalls in den Sampler eingliedert, rekrutieren sich zumindest 20 der insgesamt 22 Tracks aus den offiziellen sechs zwischen 1967 und 1971 erschienenen Studioalben des Quartetts aus Los Angeles.

Sind die üblichen Verdächtigen – von ›Break On Through‹ über ›Strange Days‹, ›Five To One‹ und ›When The Music’s Over‹ bis hin zu ›L.A. Woman‹ und ›Riders On The Storm‹ – erst einmal abgehakt, kann man mit nicht ganz so Populärem wie ›End Of The Night‹ vom Debüt, ›Love Street‹ von WAITING FOR THE SUN, ›Running Blue‹ von THE SOFT PARADE und ›The Spy‹ von MORRISON HOTEL tiefer in die Doors-Materie einsteigen.

Als Clou fungieren indes zwei rare Single-B-Seiten: ›Who Scared You‹ – ursprünglich die Rückseite von ›Wishful Sinful‹ – sowie Willie Dixons ›(You Need Meat) Don’t Go Further‹, das 1971 ›Love Her Madly‹ begleitete. Beide Tracks gab es allerdings schon zuvor in digitaler Form: Ersterer war Teil von THE DOORS: BOX SET von 1997, der zweite erschien 2006 auf PERCEPTION. Allerdings mit einer Einschränkung: Bei ›Who Scared You‹ handelte es sich um eine gekürzte Version, die in voller Länge erst auf ESSENTIAL RARITIES von 1999 und als Bonus des Remasters von THE SOFT PARADE 2006 vorlag.

Einen Extrapunkt gibt es für die ausgezeichnete Covergrafik von Bill Hoffman und die tollen Bandfotos von Joel Brodsky.

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