Bloody Hammers – UNDER SATAN’S SUN

-

Bloody Hammers – UNDER SATAN’S SUN

- Advertisment -

bloody-hammers-under-satan-s-sun-86571Dunkle Pfade in eine einsame Stadt, Geister, Herzschmerz, Okkultismus.

Nach zwei kommerziell erfolgreichen Alben beim niederländischen Label SoulSeller Records debütieren Anders Manga und seine Frau Devallia, die treibenden Kräfte hinter den Bloody Hammers, mit ihrem dritten Studioalbum nun beim renommierten Metal-Label Napalm Records. Beim Hören von UNDER SATAN’S SUN wird sofort das Kopfkino angeworfen, der Film beginnt mit einem Marsch in die düstere Stadt (›The Town That Dreaded Sundown‹), wobei deutliche Stoner-Anleihen bei ihren Labelkollegen von Vista Chino auffallen. Sehr präsente fuzzy Gitarren-Riffs, begleitet von einem mystischen Piano, harmonieren mit der kraftvollen und rauen Stimme Mangas. Das Album nimmt weiter Fahrt auf mit dem rhythmischen ›Spearfinger‹ und führt anschließend gleich zur ersten Ballade ›Death Does Us Part‹, einer Hommage an die Doom-Ursprünge der Band. Dramatisch geht die Suche nach dem imaginären Geisterbeschwörer weiter, doch leider lässt der Spannungsbogen mit dem eingängigen ›Second Coming‹ langsam nach, was auch die nachfolgenden zwei Songs betrifft. ›Dead Man’s Shadow On The Wall‹ schafft es mit seinen Speed-Metal-ähnlichen Riffs dann aber doch wieder, uns in die Haupthandlung zurückzuführen. Ein letzter Moment der Besinnung, bevor es zum Showdown und finalen Track ›The Necromancer‹ kommt. Die Spannung erreicht eine neue Höchstmarke und der Feind wird mit voller Härte auseinander genommen. Im Film zu erwarten, doch fürs Album ein überraschend gewaltiges Ende. Es leben die verdammten Happy Ends!

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Das Neueste

Top 10: Die „vantastischsten“ Acts der Musikgeschichte

Zum Start ins Wochenende hier eine kleine und thematisch stringente Playlist zum Nachhören und Schmunzeln. Heute mit den "vantastischsten"...

Neuheiten: Ab heute im Plattenladen

Für das durchwachsene Wochenende gibt es alles andere als durchwachsene Musik von Greta Van Fleet, den Entstehungsprozess von Tom...

Review: The Offspring – LET THE BAD TIMES ROLL

Gut Ding will Weile haben Geschlagene neun Jahre mussten Fans von The Offspring auf den Nachfolger von DAYS GO BY...

The Struts: Neue Single ›Low Key In Love‹ mit Paris Jackson

Die britische Band The Struts überrascht mit einer ungewöhnlichen Kollaboration. Nachdem die Vier im Oktober ihr drittes Album STRANGE...
- Werbung -

Review: Tom Petty – FINDING WILDFLOWERS

Wesen und Magie Den heiligen Gral gab es für Petty-Jünger im vergangenen Winter mit der Veröffentlichung von WALLFLOWERS & ALL...

Review: Bewitcher – CURSED BE THY KINGDOM

Viel Satan, weniger Gift Das, was Bewitcher hier treiben, ist lange kein unschuldiger Flirtmehr, sondern Teufelsverehrung par excellence im Stile...

Pflichtlektüre

Monster Truck: Hört hier das neue Album SITTIN‘ HEAVY

Eigentlich erscheint SITTIN' HEAVY erst am 19. Februar. Bei...

Reviews: DEEP PURPLE – TOTAL ABANDON – AUSTRALIA ́99

Berechenbare Größe – solide aber auch ein wenig langweilig. Übermäßig...
- Advertisement -

Das könnte dir auch gefallen
Für dich empfohlen