Accept: TOO MEAN TO DIE

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Accept: TOO MEAN TO DIE

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100% Accept!

Irgendwie bringen viele Fans Accept immer noch mit Udo Dirkschneider in Verbindung, dabei haben die deutschen Metal-Urgesteine mit dem „neuen“ Sänger Mark Tornillo (Frontmann seit 2009) nun inklusive der neuen schon fünf Platten veröffentlicht und darunter ist keine wirklich schwache. Eine Weiterentwicklung ist auf TOO MEAN TO DIE im Grunde nicht festzustellen, auch meidet die Band Experimente. Dafür haben alle Songs Ohrwurmpotenzial, sind vielfältig und bedienen den typischen Accept-Stil auf hohem Niveau. Dass mit Bandleader Wolf Hoffmann nur noch ein Originalmitglied dabei ist – Bassist Peter Baltes verließ die Band 2018 –, tut der Unverwechselbarkeit keinen Abbruch. Ob das supereingängige ›Zombie Apocalypse‹, der flotte Titelsong ›Too Mean To Die‹, das groovig-bluesige ›Overnight Sensation‹ oder das schelmische ›The Undertaker‹, das Album macht Spaß.

Wenn man überhaupt etwas kritisieren möchte, so wären das einige Texte, die nicht gerade Pulitzer-Preis-verdächtig wirken, dafür aber Humor an den Tag legen. Nun, es ist eben auch ein Metal-Album … Und dass dieses wie ein solches klingt, dafür hat einmal mehr Produzent Andy Sneap (Judas Priest) mit ordentlich Druck im Kessel gesorgt.

7 von 10 Punkten

Accept, TOO MEAN TO DIE, NUCLEAR BLAST/ROUGH TRADE

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